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Die Gründungsgeschichte des Vereins 1902 - 1939
Der
SV Friesen ging aus einem Zusammenschluß des Turnvereins und
des FC "Blitz" Friesen hervor. Der Turnverein wurde schon
im Jahre 1902 unter dem Vorsitzenden Hans Schilling gegründet.
Die Mitglieder dieses Vereins fröhnten in erster Linie dem
Turnen. Den Fußball-Club "Blitz" Friesen
gründeten am 10.05.1920 zwanzig fußballbegeisterte junge
Männer. 1.Vorsitzender war Konrad Müller. Ehemalige
Soldaten des 1. Weltkrieges, die in englischer und schottischer
Kriegsgefangenschaft den Fußballsport kennengelernt hatten,
begeisterten junge Friesener, mit Ihnen, dem runden Leder
nachzujagen. Im Jahre 1928 schaffte die Mannschaft den Aufstieg in
die A-Klasse.
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1928
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Durch beharrliches Training konnte erreicht werden, dass sich die
Spielkultur ständig verbesserte, denn bei Kriegsausbruch im
Jahre 1939 war die Mannschaft auf dem Sprung in die höchste
oberfränkische Klasse. Sie errang 1938 die Meisterschaft der
B-Klasse.
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1937/38
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In den zwanziger Jahren war auch ein Radverein "Concordia"
in Friesen aktiv. Durch einen Erlaß der damaligen
Reichsregierung wurden die Sportvereine im Jahre 1934 zum
Zwangszusammenschluss gezwungen. Hans Geiger-Hilk, Schneidermeister,
war der letzte Vorstand des Turnvereins und übergab das gesamte
Vermögen des Turnvereins an den heutigen Sportverein, den SV
Friesen. Verständlicherweise riss der 2. Weltkrieg eine jähe
Lücke, sodass der Spielbetrieb eingestellt werden musste. |
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Schwieriger Wiederaufbau 1945 - 1954
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Am Ende des Jahres 1945 wurde der Sportverein Friesen neu gegründet
und nur wenige Monate später, im Jahr 1946, beschlossen die
Mitglieder wieder mit dem Fußballspielen zu beginnen auch wenn
ein geeigneter Platz nicht zur Verfügung stand. Doch der
damalige Pfarrherr Dietrich bot im Sommer 1946 erfreulicherweise dem
Verein ein Grundstück der Kirchenverwaltung an. Dieses Grundsück
dient heute noch dem SV Friesen als Trainingsgelände. Im Herbst
1946 begannen erstmals nach dem Kriege wieder Aktive des SV Friesen
in der III. Liga Süd. Am 10. August 1947 wurde der Sportplatz
des SV Friesen eingeweiht. Man belegte am Ende der Saison nur den
drittletzten Platz, doch auf der Generalversammlung fasste man den
Beschluss, neben der 1. Mannschaft auch eine Reserve und eine
Jugendmannschaft an den Punktspielen teilnehmen zu lassen. |
Meister der A-Jugend 1949/50
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In dieser Zeit gab es viele Querelen im Verein, sodass in diesen 10
Jahren 8 verschiedene Vorstände den Verein führten. Viele
Spieler wollten grundlos nicht mehr für den SV Friesen spielen,
doch in einer wichtigen Sitzung im November 1954 rauften sich die
Spieler wieder zusammen und versprachen, die traditionsreichen
grün-weußen Farben des SV Friesen auch in Zukunft
einträchtig zu vertreten. Nachdem im Jahre 1950 die B-Klasse,
Gruppe 1 gegründet worden war, gehörte die 1. Mannschaft
dieser Klasse bis zum Abstieg 1954 an.
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Erste sportliche Erfolge: 1955 - 1964
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Nachdem die 1. Mannschaft 1954 aus der B-Klasse in die C-Klasse
abgestiegen war, war der Verein kurz sich aufzulösen und die 1.
Mannschaft abzumelden. Doch im Januar 1956 schworen 15 Aktive
Einigkeit und Treue zum Verein. Im September 1957 konnte, nachdem die
Meisterschaft in der C-Klasse errungen worden war, sogar wieder eine
Reservemannschaft gemeldet werden.
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C-Klassen-Meisterschaft 1957
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Im Jahre 1958 gelang, nachdem man gegen den TSV Steinberg in der
Verlängerung verloren hatte, nach einem weiteren
Ausscheidungsspiel gegen Steinbach am Wald, das in der Verlängerung
mit 3:2 gewonnen worden war, erstmals der Aufstieg in die
A-Klasse.Das Training wurde meistens am Samstag abgehalten, weil dem
Verein eine Flutlichtanlage fehlte. Jedoch im Winter 1963/1964 gelang
es an der Mühlwiese Scheinwerfer zu installieren. Die von Hans
Zeitler damals betreute 1. Mannschaft stieg postwendend in die
B-Klasse und sogar C-Klasse ab. Anfang der 60er Jahre zogen die
Aktiven, weil der alte Platz sehr klein war, auf die "Baumanns"-Wiese
um und spielten dort über ein Jahrzehnt.
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Mannschaft 1960
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Im Jahr 1961 errang die 1.Mannschaft die Meisterschaft in der
C-Klasse. Nur ein Jahr später gelang der Mannschaft der
Durchmarsch in die A-Klasse, nachdem sie die Vizemeisterschaft in der
B-Klasse errungen hatte. |
Vize-Meister der B-Klasse 1962
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Friesen wird eingetragener Verein 1965 - 1974 Die erste
Mannschaft musste 1965 aus der A-Klasse absteigen. 1969/1970 riefen
die ehemaligen Aktiven Heiner Müller, Günther Ruppert und
Helmut Stumpf die Altliga beim SV Friesen ins Leben, um auch
betagteren Fußballern die Möglichkeit einzuräumen,
ihrem geliebten runden Leder auch nach der aktiven Zeit nachzujagen.
Zunächst wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen, später
erfolgte die Teilnahme an Turnieren und Pokalspielen. Im Jahre 1969
konnte nach 4-jähriger Abstinenz erneut der Aufstieg in die
A-Klasse errungen werden. 1970 konnte die Tischtennisabteilung dem
Verein angegliedert werden.(siehe
auch Historie der Tischtennisabteilung) Ein Jahr später
musste die 1.Mannschaft wieder aus der A-Klasse absteigen. Im Jahre
1973 erfolgte der Wiederaufstieg in die A-Klasse nach erreichter
Vize-Meisterschaft.
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Aufstieg 1973 in die A-Klasse Kronach
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Mitte 1974 wurde einstimmig für die Errichtung eines neues
Sportplatzes gestimmt. Die Baukosten für die Errichtung des
Sportareals mit Sportheimes wurden damals auf ca. 520.000,-DM
geschätzt. |
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Sportplatz- und Sportheimbau 1975 - 1984 In den Jahren
1975 - 1978 wurde das heutige Sportareal von der Gemeinde Friesen
erworben und vorbildlich hergerichtet. Das Sportheim konnte bis zum
60-jährigen Jubiläum des Vereins errichtet werde.
Herausragende Ereignisse Ende der 70er Jahre waren die
Meisterschaften der legendären Jugendmannschaften des SV
Friesen. Die 1. Mannschaft errang erstmals seit 1937 die
Meisterschaft der B-Klasse und stieg wieder in die A-Klasse auf. Mit
einer Ausnahme (1982/1983) sollte sich die 1. Mannschaft in dieser
Klasse etablieren, um später auf Bezirksebene spielen zu können. |
Meister der B-Klasse 1977/1978
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Im September 1978 unterbreitete Kurt Kaufmann dem Verein das Angebot,
auf dem Gelände des SV Friesen eine Tennisanlage zu errichten.
Mit Ihm wurde ein Mietvertrag, in dem alle Rechte und Pflichten
aufgenommen worden war, abgeschlossen. Nachdem Kurt Kaufmann seinen
Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen war,
kündigte der Sportverein den Mietvertrag, sodass die
Tennisanlage aufgrund des geschlossenen Vertrag automatisch in das
Eigentum des Vereins überging.(siehe
auch Historie der Tennisabteilung) Einzigartig war im Jahre
1979 die erneute Meisterschaft der Jugend als diese in der
Bezirksklasse Meister geworden war und damit in die Oberfrankenliga
aufstieg. Im selben Jahr wurder Norbert Kraus als 1. Vorstand gewählt
und übt dieses Amt nunmehr schon seit 30 Jahren zum Wohle des
Vereins aus. |
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Der sportliche Aufstieg 1985 - 1995 Ab 1985 gelang der
große sportliche Aufschwung und bereits 1986 gelang es der
"Ersten" sich für die Relegationsrunde zur Bezirksliga
zu qualifizieren, jedoch verlor man das Ausscheidungsspiel un
Lichtenfels gegen Weidhausen denkbar knapp mit 0:1. Der 1.
Mannschaft gelang es 1987 erneut die Vizemeisterschaft zu erringen.
In einem der besten Spiele der Vereinsgeschichte schlug die
Mannschaft vor 1200 Zuschauern in Lichtenfels Wacker Bamberg
sensationell mit 4:2, musste sich dann jedoch in einem weiteren
Relegationsspiel gegen DJK/Victoria Coburg geschlagen geben. Doch in
der nächsten Saison schaffte man den Aufstieg in die
Bezirksliga, in dem man Meister der A-Klasse Kronach wurde. |
Meister der A-Klasse Kronach 1988 Aufstieg in die Bezirksliga
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Doch in der nächsten Saison schaffte man den Aufstieg in die
Bezirksliga, in dem man Meister der A-Klasse Kronach wurde. Die
Mannschaft konnte gut in der Bezirksliga halten, der Reserve gelang
sogar die Erringung der Meisterschaft der Reserven in der Bezirksliga
Oberfranken West.Im folgenden Jahr gelang es der Reservemannschaft
erneut den Meistertitel zu erringen, währrend die "Erste"
einen guten 3. Platz belegte. Den bis dato größten Erfolg
in der Vereinsgeschichte konnte die 1. Mannschaft 1991 erzielen, in
dem man die Vizemeisterschaft der Bezirksliga Oberfranken/West feiern
konnte. Im Relegationsspiel zur Bezirksoberliga konnte man in
Melkendorf vor 1500 Zuschauern den FC Ludwigschorgast mit 1:0
niederringen
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Aufstieg in die Bezirksoberliga
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In der Saison 1992/1993 nahm man erstmals mit 3 Seniorenmannschaften
am Spielbetrieb teil, wobei 45 aktive Fußballer die
Fußballstiefel schnürten. Die 2. Mannschaft wurde 1993
Vizemeister der C-Klasse und stieg nach einem 10:1 Sieg gegen den SV
Wickendorf in Stockheim auf. |
Aufstieg in die B-Klasse der II. Mannschaft in Stockheim 10:1 gegen Wickendorf
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Addi Bauer gelang es nicht, die Mannschaft zum Klassenerhalt zu
führen, sodass sie 1994 in die Bezirksliga Oberfranken/West
absteigen musste. Dies hatte zur Konsequenz, dass die 2. Mannschaft,
die sich in der B-Klasse hervorragend geschlagen hatte, zum
Zwangsabstieg verurteilt wurde, sodass eine gesamte Mannschaft
aufgelöst werden musste. (Fortsetzung folgt) |